Meine neuen iGadgets sind da …
Wer meinen Blog eifrig mitliest, weiß, dass ich seit geraumer Zeit für mein iPhone 4s eine Mophie-Akkuhülle besitze. Der Akku des 4s hält, wie wir alle wissen, nicht wirklich lang. Was bei 1400mA auch nicht weiter verwundert. Mit der Akkuhülle wird das iPhone aber sehr groß, schwer und dick. Doch wie kann man hier Abhilfe schaffen und trotzdem mit genügend Strom über den Tag kommen?
Die Lösung ist ein externer Akku, welcher praktischer Weise auch noch für andere Geräte funktioniert. Der Akku verfügt über zwei USB-Anschlüsse und hat eine Leistung von 7000mA. Mittels einer Taste auf dem Akku kann man sich den derzeitigen Stand der Aufladung anzeigen lassen. Ich bin sehr gespannt, wie dieses Gerät in der Praxis für mich funktioniert.
Schnell mal ein Bild: Blumen am Wegesrand …


Schnell mal ein Bild: Warten an der S-Bahn Haltestelle …

Meine Kohle. Meine Regeln, liebe Industrie …
Was wir uns nicht alles von der Industrie vorschreiben lassen und mehrheitlich passiv akzeptieren. Da wäre zum einen das Modediktat. Schnitte. Größen. Farben. Bist Du nicht der Einheitstyp, kriegst Du schon Probleme beim Klamottenkauf und/oder es wird beliebig teuer. Dann bei der Nahrungsmittelsuche. Gut und günstig geht heute kaum noch. Billig hingegen schon. Da muss man aber beide Augen zudrücken, sich vom guten Geschmack zumeist verabschieden und das Gewissen darf da eh keine Rolle mehr spielen. Wer Zeit, Geld und Muße hat, geht auf dem Wochenmarkt einkaufen und kocht zuhause. Und wie schaut es bei unser aller Lieblingsthema, den technischen Gadgets aus? Die viel gepriesene Vielfalt gibt es kaum. Hier Android. Dort iOS. Und ganz am Rande noch ein wenig Blackberry und ein klitzekleinwenig Windows Phone 8. Immerhin ist die Auswahl an mobilen OS damit schon recht groß. In den nächsten Jahren könnten noch Ubuntu und Firefox hinzu kommen. Aber kann ich als Konsument davon ausgehen, dass ich auch ein Gerät kaufen kann, dass meinen Anforderungen entspricht? Ja, wenn diese meine Anforderungen sich mit 90% der anderen decken. Sobald ich aber etwas eigenes, individuelles wünsche, wird es schon sehr dünn. Nehmen wir einmal den Wunsch nach mehr Speicher. Wie sieht es da aus. Apple? Geht. HTC One immerhin mit 32 GB von Haus aus. Die haben begriffen. Aber wie sieht es beim Platzhirsch Samsung aus? Geräte mit mehr Speicher trifft man selten in der freien Wildbahn an und sind vom Handel auch oft nur schwer zu bekommen. Teurer sind sie sowieso. Aber das ist ja mal klar. Einige Geräte sparen sich dazu noch den Erweiterungsslot für Speicherkarten ein. Eine Unverschämtheit! Und wenn man nun glaubt, das ach so offene Android OS lässt sich ja beliebig mit Speicher erweitern, der irrt erneut. Seit geraumer Zeit lassen sich Apps nur noch bei gerooteten Geräten (Achtung! Garantieverlust!) auf eine Speicherkarte verschieben. Was zum Teufel soll das denn bitte, Google?! Spinnt ihr? Wo ist da die versprochene Offenheit und Freiheit und wem dient diese in keiner Weise nachvollziehbare Vorschrift? Das eine will man. Das andere muss man. Die Industrie sollte schleunigst lernen, den Konsumenten wieder etwas ernster zu nehmen. Derzeit dreht sich das Karussel recht schnell und es könnte einige hinaus katapultieren, die sich noch auf der sicheren Seite wähnen. Ich als Anwender wünsche mir wieder mehr Offenheit und Flexibilität und weniger Vorschriften. Meine Kohle. Meine Regeln. So einfach ist das ..! :-)
Die Qual der Wahl. Oder: Kein Smartphone ist perfekt … (Update!)
Mit dem festen Willen, von Apple iOS hin zu Android OS zu wechseln, habe ich mich aufgemacht und mich über das mobile OS und deren Geräte zu informieren. Was dabei heraus kam, macht die Wahl des neuen Smartphones nicht leichter.
Derzeit bin ich Nutzer eines iPhone 4s mit 64 GB Speicher. Für dieses Gerät habe ich ohne Vertrag 850,– Euro gezahlt. Eine sehr stolze Summe. Als Vertrag verwende ich hier in Österreich den 7,50 Euro-Vertrag von ORANGE, bei dem ich 1000 Minuten in alle österreichischen Netze zur Verfügung habe. Dazu noch 1000 SMS und 1 GB Datenvolumen. Reicht das Volumen nicht, kann ich für 5 Euro nochmals 1 GB hinzu fügen. Auch Minuten nach Europa/Deutschland lassen sich so leicht ergänzen. Der Vertrag ist somit sehr flexibel. Die Netzabdeckung ist sehr gut.
Wer sich für ein aktuelles Top-Smartphone, ob nun ein iPhone 5 oder eines aus der Android-Riege entscheidet, zahlt für einen Vertrag je nach Anbieter und Ausstattung des Vertrages zwischen 30 und 60 Euro. Dann bekommt man das gewünschte Gerät oftmals für 0,00 Euro – außer dem iPhone 5 mit mehr Speicher. Hier zahlt man bei 64 GB nochmals rund 300 Euro drauf.
Für den Wechsel auf ein Android-Smartphone habe ich mehrere Geräte näher in Betracht gezogen. Zum einen wäre da natürlich der Klassenprimus Samsung mit seinem nagelneuen Galaxy S4. Aber auch das Galaxy Note 2 interessiert mich sehr. Sony hat mit dem Xperia Z gezeigt, dass Edel-Smartphones nicht nur von Apple stammen. Und last but not least wäre da noch das HTC One. Wer die Wahl hat, hat die Qual, denn das iPhone 5 gibt es ja auch noch und das 5s dürfte bald erscheinen.
Schaut man näher auf die Ausstattung der einzelnen Geräte offenbaren sich aber schon die Unterschiede. Das S4 ist aktuell nur mit 16 GB verfügbar. Davon bleiben rund 10 GB übrig, denn Samsung hat das Gerät vollgestopft mit tollen neuen Features und Funktionen. Die kosten nunmal Speicherplatz. Die Crux: Seit Android OS 4.x lassen sich zwar Daten wie Videos, Fotos oder Musik auf einer Speicherkarte ablegen, nicht aber Anwendungen. Oder aber deren Daten. Diese werden zunehmend größer. Da wird der Speicher schnell knapp.
Das HTC One kommt von Haus aus mit 32 GB daher. Wie ich finde, sollte das heute Standard sein. Hier stört mich aber ein wenig die Leistung der Kamera. Vier Megapixel sind 2013 einfach nicht mehr Stand der Dinge. Der Rest des Smartphones ist nicht zu beanstanden. Auch Sony hat einen Malus eingbaut: Kein wechselbarer Akku. Die 2300mA reichen sicher länger als die 1400mA des iPhone, allerdings muss der Akku auch das Full-HD Display befeuern. Das Galaxy Note 2 gibt es mittlerweile als LTE Variante und auch mit mehr Speicher. Die Preise muss ich noch erfragen. Es ist aber davon auszugehen, dass ich selbst bei einem großen Vertrag noch dazu zahlen muss.
Rechnet man nun die Kosten für einen Zeitraum von 2 Jahren zusammen, macht sich schnell Ernüchterung breit. Bei entsprechend ausgestattetem Vertrag und ausgehend von 0,00 Euro für ein neues Smartphone kommen in diesem Zeitraum gut und gerne um die 1.000,– Euro zusammen. 500 Euro pro Jahr. Da überlegt man sich schon einmal, ob man wirklich wechseln möchte und wenn ja, ob man nicht besser ein nicht mehr ganz so aktuelles Smartphone wie das SIII oder das Nexus 4 in bar kauft und bei seinem Vertrag bleibt …
Ich halte euch auf dem Laufenden :-)
Update:
Nach reiflicher Überlegung bin ich zu der Entscheidung gelangt, noch eine Generation zu warten. Die Industrie möchte so oder so, dass ich warte, denn die aktuellen Top-Versionen werden aktuell mit zu wenig Speicher angeboten. Das iPhone einmal ausgenommen, kann ich derzeit überhaupt nicht frei wählen, wenn ich mehr Speicher benötige. Da kann ich genauso gut bei meinem Apple iPhone 4s mit 64 GB Speicher bleiben, denn in Sachen Leistung spielt das Gerät noch immer ganz oben mit.
Was den Akku angeht, so probiere ich in Kürze einen anderen Lösungsansatz aus. Externer Akku – für diverse mobile Geräte. Ich habe mir für knapp 25 Euro einen 7000mA-Akku bestellt, mit dem ich das iPhone bei Bedarf aufladen kann. Dazu natürlich noch eine schöne, elegante Ledertasche im Retro Look für mein 4s, das nun dank fehlendem Mophie-Akku deutlich schlanker und leichter ist. Ich bin gespannt, wie gut oder schlecht ich mit diesem Lösungsansatz fahre. Abschließend kann ich nur hoffen, dass künftige Smartphones mit deutlich besserer Akkuleistung ausgestattet werden und die Industrie nicht den selben Fehler begeht, wie beim PC. Denn was nützen noch schnellere Prozessoren und noch höher aufgelöste Displays, wenn zum einen die Anwendungen dafür fehlen und zum anderen das Display schwarz bleibt, weil der Strom alle ist ..! :)







